| DMM im Bankdrücken 2011 |
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07.12.11 18:24 reinhard

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DMM im Bankdrücken 2011
Am 3.12.2011 trafen sich vier Mannschaften im Fitness-Center Rhein-Main um den Deutschen Mannschaftsmeister 2011 im Bankdrücken zu ermitteln. Udo Krüger hatte sein Studio dem AC Siegfried als Austragungsort zur Verfügung gestellt, da der Darmstädter Verein nur sehr beschränkte eigene Veranstaltungsmöglichkeiten hat. Je größer die Stadt, desto weniger wichtig sind anscheinend die kleinen Sportvereine. Es traten an: Der ASV Neu-Ulm, der AC 1888 Marburg, der FCL Rhein-Main Rüsselsheim und der ausrichtende Verein, der AC Siegfried Darmstadt. Bereits im Vorfeld war klar, dass es wenig spannend zugehen würde, zu weit schien der FCRM enteilt, zu groß schienen die Abstände der Folgemannschaften untereinander. Am Ende gewann der FCRM mit 676 Punkten, einem neuen Fabelrekord für die Ewigkeit. Platz zwei ging an den AC Siegfried mit 542 Punkten, vor Marburg mit 490 Punkten und Neuling Neu-Ulm mit 405 Punkten. Spannung kam also tatsächlich zu keinem Zeitpunkt auf. Bei Rüsselsheim überzeugten Gaststarter Klaus Semski mit neuen Deutschen Rekorden von 285,5kg im zweiten Versuch und 293kg im dritten Durchgang. Gunda Fiona von Bachhaus schraubte den Deutschen Rekord mit 170kg ebenfalls in ungeahnte Dimensionen. Andere Verbände wären froh um solch ein Aushängeschild, ob im BVDK diese Leistung reicht, um sich für eine WM zu qualifizieren muss man abwarten. Ebenfalls stark die 260kg von Markus Schick, der im 3. Durchgang seine 283,5kg ungültig gewertet bekam und damit gar nicht glücklich war. Markus Hoen und Christian Reinle sicherten die Platzierung mit 250kg bzw 195kg ab. Der AC Siegfried, der kurz vor Wettkampfbeginn vom Ausfall von Christian Klein erfuhr und aufgrund der unglücklichen Meldemodalitäten mit vier Mann antreten musste, tat nicht mehr als nötig und brachte Silber nach hause. Einzig Markus Hinz konnte mit 240kg überzeugen. Beck und Kircher brachten jeweils 30kg weniger ins Protokoll als im Vorjahr, waren durch den Ausfall aber gezwungen trotz Verletzung mit Hemd anzutreten. Junior Rippe bestätigte seine 180kg erneut. Bronze sicherte sich Marburg, die auch eher unmotiviert ihre persönlichen Bestleistungen zu erreichen suchten. Hier ist vor allem Max Lochschmitdt mit 130Pkt. zu nennen. Eine Bereicherung waren die Spatzen aus Schwaben, die mit vielen Neulingen angetreten waren und letztlich mit 405Pkt und nur einem einzigen ungültigen Versuch überzeugen konnten. Surkov, Rehm, Sontheimer, Wirth und Schwaier waren angetreten um den Verein nach langer Zeit mal wieder in die Bestenlisten des BVDK zu bringen. Die einzelnen Ergebnisse sind auf der Homepage des BVDK nachzulesen. Anita Thimm und Bernd Helfenbein führten die notwendigen Doping-Kontrollen unaufgeregt und professionell durch. Nach fünf Stunden war die 24. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft abgewickelt.
Der Wettkampf wurde geleitet von Ligenleiter Karl-Heinz Voscul, dem der Weg von Papenburg in die Opelstadt nicht zu weit war. Der eigentliche Ausrichter, der Hessische Athletenverband glänzte durch Abwesenheit. Die Wertungen des Kampfgerichts Dörner, Krämer, Voscul waren präzise, regelkonform und dennoch im Zweifel für den Athleten, was in Zeiten von Fehlersuchern und Kleinstmängelspähern durchaus positiv bemerkt werden darf. Alle drei KaRis waren oder sind selbst aktiv, wissen also zu schätzen, welche Entbehrungen die einzelnen Athleten für die gezeigte Leistung auf sich genommen hatten. Die Zusammenarbeit mit Karl-Heinz Voscul im Vorfeld war wenig bürokratisch und konstruktiv. Erfreulich, dass unser Ligenleiter, stets im Sinne des Sports die kurzen Wege sucht und auch die nötige Freude an der Ausübung seines Amtes erkennen lässt.
Nach dem Experiment Bundesliga Bankdrücken 2002, welche selbst die immer schwächer besuchte DMM abgelöst hatte, dann selbst 2008 wieder durch die DMM abgelöste wurde, steht dieser Mannschaftswettkampf scheinbar vor dem aus. Der FCL Rhein Main Rüsselsheim hat den Wanderpokal zum dritten Mal in Folge gewonnen und darf ihn damit behalten. Allgemein sieht die Zukunft der Mannschaftskämpfe im BVDK derzeit wenig rosig aus. Der Verband verliert zur Zeit schleichend sein Rückgrat. Die Basisarbeit des Kraftdreikampfs und Bankdrückens wird in den Vereinen geleistet. Für diese sind die Mannschaftswettkämpfe der zentrale Aspekt im Hinblick auf Öffentlichkeitsarbeit und Jugendarbeit. Vernachlässigt man diese Basiszellen der Sportentwicklung, schwindet den übergeordneten Strukturen langfristig die Daseinsberechtigung. Geht die Breite verloren, wird sich auch keine Leistungsspitze aufbauen lassen.
AC Siegfried Darmstadt Achim Kircher
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07.12.11 18:36 vinyard0380

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Re: DMM im Bankdrücken 2011
Na jetzt haben wir schon zwei Berichte von der DMM (Starseite und im Forum)! Von wegen es hat keiner Lust einen Breicht zu schreiben! Weiter so. Gruss Ulf
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07.12.11 18:48 Dr.Wodka

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Re: DMM im Bankdrücken 2011
Da bin ich nun froh, dass ein guter Bericht vom HAV vorliegt... es gelang sogar die Punkte bis aufs Tausendstel abzuschreiben...
Einige ergänzende Informationen um der Neutralität willen:
- Die 676 sind kein alltime-high, sondern Deutscher Rekord. Ein Alltime-Rekord ist etwas anderes.
- Gundas 170 sind dagegen ein deutscher Alltime-Rekord der Frauen über alle Klassen.
- Gunda startete in keiner Altersklasse.
- 541 Punkte ist kein Super-Ergebnis für den ACs... das sind 70 Punkte weniger als im Vorjahr.
- Klaus' Rekorde war keine Altersklassenrekordesondern ein Rekorde in der offenen Klasse. Da legt er sicher Wert drauf.
- Kircher verzichtete nicht verletzungsbedingt auf die weiteren Versuche, sondern weil Silber nicht mehr gefährdet war. Er behielt das Hemd an, bis alles in trockenen Tüchern war.
- Der Ligenleiter heisst "Voscul"
- schön wäre eine Erwähung der aufgestellten Landesrekorde gewesen.
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07.12.11 21:55 smarcelm

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Re: DMM im Bankdrücken 2011
Hallo, danke für die Anmerkung. Habe ich dann so ergänzt. Der Bericht ist dann in überarbeiteter Form im Netz. Gruß Marcel
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